Die Geschichte des Weyersbühl ist bis ins 19. Jahrhundert zurück dokumentiert.
Im Jahr 1876 erwarb Gottfried Feller den damals bereits 100-jährigen Wyler. Nebst dem Wohnhaus (heute Weiersbühl 8) befand sich auf dem Grundstück ein Gutsbetrieb (heute Weiersbühl 8a) sowie ein Stöckli.
Im Dezember 1915 übernahm der ledige Ernst Feller, Sohn des Gottfried Feller, den Wyler. Kurz darauf heiratete Ernst Feller Marie Joss aus Uebeschi und im Jahr 1916 erblickte Alfred Feller das Licht der Welt und vier Jahre später seine Schwester Margrit.
Die Schwester von Marie Feller-Joss übernahm den im Stöckli untergebrachten Gemischtwarenladen, in dem sie über Lebensmittel, Petrol, Knöpfe, Hüte bis
hin zu wunderschönen Stoffen aus der Leinenweberei Worb alles verkaufte.
Im Wohnhaus war noch eine Bäckerei untergebracht, die von der Familie Blau betrieben wurde. Es herrschte stets reger Betrieb, denn im Weyersbühl
fand man im Umkreis von einigen Kilometern den einzigen Laden und die einzige Gaststube.
Zwischenzeitlich beherbergte das Stöckli auch die Kirchgemeinde und das Gemeindeschreiberstübli von Thierachern, Uebeschi und Uetendorf, bevor es als Wohnung oder Ferienwohnung genutzt wurde.
Restaurantbetrieb im Weyersbühl seit 1888
Das Ehepaar Alfred und Liseli Feller betrieben den Landgasthof während über 30 Jahren und der Weyersbühl war zum Stammlokal der Leute aus der Region geworden.
Dass schliesslich am 31. August 1982 das Gut an Alfred Zurbrügg überging, hatte vor allem damit zu tun, dass er verhindern wollte, den Gasthof Weyersbühl einem Neubau auszusetzen. Er hat den Betrieb mit originellen Ideen den Geist des Gasthofes geprägt.
Nach der Übernahme des Betriebes durch einen neuen Eigentümer ist der Gasthof Weyersbühl wiedereröffnet. Der neue Eigentümer ist bestrebt, die schöne Tradition
weiterzuführen, den Charme und die Gemütlichkeit des geschichtsträchtigen Weyersbühl den vielen Stammgästen zugänglich zu machen.
Yvonne Sager führt mit starker Präsenz, viel Herzblut und mit ihrem herzlichen Humor,
und ihrem Team den Betrieb erfolgreich in die nächste Generation.
